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Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung: Perspektiven verbessern

Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern

Ihre Tochter oder Ihr Sohn hat keinen Ausbildungsplatz gefunden? Nicht verzagen! Informieren Sie sich gemeinsam über alternative Wege.

Nicht den Mut verlieren!

Wenn Ihr Kind (noch) keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, können die Gründe unterschiedlich sein. Raten Sie Ihrer Tochter bzw. Ihrem Sohn zu einem Gespräch mit der Berufsberatung. Diese zeigt Alternativen oder Überbrückungsangebote auf.

Überbrückungsangebote

Ihre Tochter oder Ihr Sohn kann eventuell eine Einstiegsqualifizierung (EQ) absolvieren, z.B. weil die erforderliche Ausbildungsreife fehlt. In dem sechs- bis zwölfmonatigen Langzeitpraktikum lernt sie*er einen Beruf kennen. Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) ermöglicht es, in mehreren Praktika unterschiedliche Berufsfelder zu entdecken und sich beruflich zu orientieren. Die Dauer beträgt in der Regel maximal zehn Monate.
Solange noch Schulpflicht besteht, bieten die Bundesländer unterschiedliche Angebote der schulischen Berufsvorbereitung an, wie z.B. das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) oder das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ).

Freiwilligendienste

Erste praktische Erfahrungen kann Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn auch in einem Freiwilligendienst erwerben, etwa in Pflegeheimen, Sportvereinen oder Naturschutzorganisationen. Es gibt z.B. das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Berufsberaterin Petra Günther, Jugendberufsagentur Harburg:

"Die Überbrückungsangebote der Bundesagentur für Arbeit verbessern die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Ihr Kind erhält durch die Praktika Fachwissen über die Berufe und stärkt soziale Kompetenzen, zum Beispiel Durchhaltevermögen, Belastbarkeit und Teamfähigkeit. Auch Freiwilligendienste verbessern die Einstiegschancen.
Oft ergibt sich die Möglichkeit, eine Ausbildung in der Einsatzstelle zu beginnen, in der der Freiwilligendienst gemacht wurde."

Mehr Infos

Weitere Informationen zu Überbrückungsmöglichkeiten finden Sie unter www.arbeitsagentur.de » Schule, Ausbildung und Studium » Zwischenzeit.

Was tun, wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn die Ausbildung abbrechen möchte?

Besprechen Sie die Situation, entscheiden Sie nichts übereilt und holen Sie Hilfe von außen! Raten Sie zum Gespräch bei der Berufsberatung. Neben den Kammern sind die Jugendberufsagenturen eine gute Anlaufstelle. Das Angebot der Jugendberufsagenturen ist lokal begrenzt. Fragen Sie dazu Ihre Agentur für Arbeit.

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