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Bericht: So ermutigen Sie Ihr Kind

Richtig lernen: Wichtige Schulfächer für die Ausbildung

Für die Berufswahl sind neben den Interessen Ihres Kindes auch seine schulischen Fähigkeiten entscheidend. Lesen Sie hier, in welchen Schulfächern Sie Ihr Kind unterstützen sollten und wie es diese erfolgreich absolviert. Außerdem erhalten Sie Tipps, wie Ihr Kind Konflikte lösen lernt.

Schulwissen als Basis für den Beruf

Neben sozialen Kompetenzen wie zum Beispiel Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit ist schulisches Wissen für jede Ausbildung notwendig. Dazu gehören beispielsweise mathematische Fähigkeiten oder gute Deutschkenntnisse. Zudem wird in den jeweiligen Ausbildungsberufen spezielles Wissen verlangt. Erläutern Sie Ihrem Kind, in welchen Fächern Ihre Stärken lagen und welche Kenntnisse für Ihren Beruf erforderlich sind. So kann Ihr Kind aus Ihren Erfahrungen lernen.

Wichtige Schulfächer für die Ausbildung

Natürlich ist es von Vorteil, wenn Ihr Kind in den Hauptfächern gute Noten hat. Welche Schulfächer außerdem wichtig sind, hängt von der Ausbildung ab, für die sich Ihr Kind entscheidet. Wenn sich Ihr Kind zum Beispiel für einen technischen Beruf bewirbt, benötigt es gute Noten in Fächern wie Physik und Mathe. Wählt es einen kaufmännischen Beruf, erwarten die Ausbildungsbetriebe in der Regel gute Kenntnisse in Wirtschaftslehre, Mathematik und Deutsch.

So erfährt Ihr Kind, welche Schulfächer für seinen Wunschberuf wichtig sind:

  • Im BERUFENET-Steckbrief in der Rubrik Berufe A-Z findet es unter "Worauf kommt es an?", welche Schulfächer in dem jeweiligen Beruf wichtig sind.
  • Zusätzliche Informationen gibt's im BERUFENET. Dort gibt es unter "Zugangsvoraussetzungen » Schulische Vorkenntnisse » Wichtige Schulfächer" seines Wunschberufes eine Übersicht, in welchen Fächern es gute Noten braucht.

Wie Lernen leichter fällt

Für die Bewerbung ist ein gutes Zeugnis wichtig. Viele Kinder haben jedoch keine Lust aufs Lernen. Wichtig ist, dass Sie Verständnis für Ihr Kind zeigen und es motivieren. Hier einige Tipps, wie das Lernen leichter fällt:

  • Lernort festlegen
  • Keine Ablenkung durch Smartphone, TV usw.
  • Häufiges Lüften sorgt für eine gute Konzentration
  • Strukturieren des Lernstoffs in kleinere Einheiten
  • Gemeinsames Lernen in der Gruppe
  • Wiederholen des Lernstoffs (z.B. mithilfe von Karteikarten)
  • Auszeiten und Bewegung an der frischen Luft
  • Belohnungen fürs erfolgreiche Lernen

Problemlösung üben

Falls es Konflikte in der Familie oder in der Schule gibt, beispielsweise wegen schlechter Noten, sprechen Sie mit Ihrem Kind. Helfen Sie ihm mit Konfliktsituationen umzugehen, indem Sie mit ihrer Tochter bzw. ihrem Sohn das Lösen von Problemen üben:

  • Aussprache mit den Beteiligten suchen
  • Zuhören und Verständnis zeigen
  • Ruhig und sachlich bleiben
  • Das eigene Verhalten reflektieren
  • Den Standpunkt der Anderen verstehen
  • Entschuldigen/Versöhnungsangebot machen

Intellektuelle Fähigkeiten für passende Berufsausbildungen checken

Check-U, das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit, hilft Ihrem Kind passende Berufe zu finden. Das Erkundungstool ist in vier Module eingeteilt: Fähigkeiten, Interessen, Soziale Kompetenzen und Berufliche Vorlieben. In "Fähigkeiten" geht es neben persönlichen Eigenschaften wie Offenheit für neue Erfahrungen auch um die in der Schule wichtigen schulischen Kompetenzen wie beispielsweise Rechenfertigkeit und Textverständnis. Dabei kann Ihr Kind prüfen, inwieweit es diese Kompetenzen beherrscht.

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