Tipps: Motivation für Schule und Ausbildung steigern

Strategien für motiviertes Lernen und Arbeiten

Mit Motivation kommt man schneller und leichter zum Ziel - in der Schule wie in der Ausbildung. Doch es ist manchmal gar nicht so einfach, sich zu motivieren. Lesen Sie hier, wie Sie das Thema mit den Jugendlichen besprechen.

Zwei junge Männer stehen vor Maschinen, einer zeigt einen Daumen nach oben.
Mit Motivation lassen sich Aufgaben viel leichter bewältigen.

Ans Thema heranführen

Ein Jugendlicher fährt mit einem Traktor.
Wenn sie motiviert sind, erreichen die Jugendlichen ihre Ziele schneller.

Besprechen Sie mit den Jugendlichen zunächst grundlegende Fakten. Erklären Sie, was Motivation ist: Die Energie, mit der wir unsere Ziele erreichen. So machen sie den Schüler*innen klar, dass motiviertes Lernen bzw. Arbeiten für sie von Vorteil ist.

Es ist auch wichtig, über die verschiedenen Arten der Motivation Bescheid zu wissen. Ist jemand von außen motiviert, treiben ihn*sie z.B. materielle Anreize an. Bei Motivation von innen geht es darum, dass mit der Aufgabe ein persönliches Ziel verwirklicht wird. Aus diesen Grundsätzen lassen sich praktische Strategien ableiten, die die Jugendlichen anwenden können.

Motivationsquellen finden

Für motiviertes Arbeiten ist es sinnvoll, die eigenen Ziele zu kennen. Überlegen Sie gemeinsam, was die Schüler*innen  antreibt. Mögliche Fragen, die sich die Jugendlichen stellen können, sind z.B.:

  • Wofür lerne bzw. arbeite ich?
  • Warum lohnt es sich, dass ich mich dafür anstrenge?
  • Warum freue ich mich darauf, mein Ziel zu erreichen?

Ihre Antworten halten die Schüler*innen auf einem eigenen Motivationsplakat fest. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt - je nach Geschmack ergänzen sie z.B. motivierende Sprüche und/oder Bilder. Das Plakat wird dort aufgehängt, wo die Jugendlichen es beim Lernen gut sehen.

So klappt’s mit der Selbstmotivation

Zwei junge Frauen lachen und schauen sich zusammen eine Graphik an.
Motiviert sind Herausforderungen leichter zu bewältigen.

Gerade bei Aufgaben, die weniger Spaß machen, fällt es häufig schwer, sich selbst zu motivieren. Mit diesen Strategien schaffen es die Jugendlichen auf jeden Fall:

  • Aufgaben lassen sich in kürzere Teilaufgaben aufteilen. Diese sind schnell abgearbeitet und sorgen für schnelle Erfolgserlebnisse.
  • Selbstmotivation gelingt mit Selbstbelohnung. Eine unliebsame Aufgabe geht den Schüler*innen viel schneller von der Hand, wenn sie sich danach mit etwas Schönem belohnen. Dass kann z.B. eine Folge der Lieblingsserie oder eine Unternehmung mit Freundinnen und Freunden sein.

Energie freisetzen für Schule und Beruf

Motivation bringt Jugendliche nicht nur in der Schule weiter. Auch bei der Berufswahl zeigen sie sich engagierter, z.B. beim Erkunden ihrer Interessen und Stärken. Bei Bewerbungen können sie sich mit Selbstmotivation und Eigeninitiative von ihren Mitbewerber*innen abheben. Weil motivierte Auszubildende bei Unternehmen sehr gefragt sind, haben sie damit bessere Aussichten auf einen Ausbildungsplatz.