Diese Möglichkeiten stehen dir offen!

Keine Ausbildung gefunden? - So ziehst du einen Vorteil daraus!

Du hast deinen Abschluss in der Tasche, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden? Kein Grund Trübsal zu blasen! Du hast mehr Möglichkeiten als du glaubst. Wir sagen dir, welche Alternativen es gibt und welche Chancen sich dir dadurch bieten.

Die Buchstaben B, G und J stehen auf einer Handfläche.
Auch wenn es mit der Ausbildung nicht geklappt haben sollte, stehen dir viele Möglichkeiten offen, dies zu deinem Vorteil zu nutzen. Ein Beispiel dafür ist das BGJ.

Grundsätzlich gilt erst einmal für alle, die im Herbst noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben: Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet dir professionelle Hilfe bei deiner Suche. Wenn du diese Möglichkeit noch nicht genutzt hast, solltest du baldmöglichst einen Beratungstermin in deiner Nähe vereinbaren.

Diese Möglichkeiten stehen dir offen:

Die Einstiegsqualifizierung (EQ) ist ein sechs- bis zwölfmonatiges Langzeitpraktikum in einem Ausbildungsberuf. Dabei lernst du bestimmte Tätigkeiten des Berufs kennen, die auch Teil der Ausbildung sind. Dazu besuchst du häufig die Berufsschule. Die Berufsberatung hilft bei der Vermittlung einer EQ-Stelle.

Zwei Frauen arbeiten mit Steinen.
In den Qualifizierungsmöglichkeiten lernst du unter professioneller Anleitung z.B. verschiedene Formen des Handwerks kennen.

Im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) besuchst du eine berufsbildende Schule und wirst in mindestens zwei Berufsfeldern auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Mögliche Berufsfelder sind z.B. Metall, Hauswirtschaft, Gastronomie oder Wirtschaft und Verwaltung.

Das Berufsgrundschuljahr (BGJ) wird nur in bestimmten Berufsfeldern angeboten. Du wählst das Feld aus, in dem du später arbeiten willst und absolvierst das BGJ entweder in der kooperativen Form (Wechsel von Berufsschule und Betrieb) oder als rein schulische Ausbildung. Ist der Besuch erfolgreich, kann das BGJ in einigen Bundesländern auf deine künftige duale Ausbildung angerechnet werden.

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) ist eine Option für dich, wenn du dich noch nicht bereit für eine Ausbildung fühlst, weil du z.B. noch nicht so gut deutsch sprichst oder die Schule abgebrochen hast. Dort bekommst du einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder und kannst gegebenenfalls deinen Hauptschulabschluss nachholen. Die BvB wird von der Berufsberatung vermittelt.

Weiter die Schulbank drücken?

Wenn du bereits einen Abschluss hast, kannst du die Zeit natürlich auch nutzen und auf einer Schule den nächsthöheren Schulabschluss machen. Denn je höher dein Abschluss ist, umso besser stehen die Chancen für deine nächste Bewerbung.

In meinem Bundesland gibts das nicht!

Da das Bildungssystem in Deutschland länderrechtlich geregelt ist, haben nicht alle beruflichen Grundqualifizierungen denselben Namen.

Wie was wo heißt erfährst du hier:

Schulische Überbrückungsmaßnahmen

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Stand: 01.07.2015