Bericht: Freiwilligendienste im Sport zur Berufsorientierung nutzen

Mit Sport zum Wunschberuf

Sport ist deine Leidenschaft. Aber du weißt noch nicht, wie du das mit einem Beruf in Einklang bringen kannst? Vielleicht bietet sich dann ein Freiwilligendienst im Sport an, um dir über deine berufliche Zukunft Klarheit zu verschaffen.

Ein Mann hält einen Reifen, durch den ein Junge durchkrabbelt.
Berufe im Sportbereich bieten dir die Möglichkeit, deine Sportbegeisterung mit einer beruflichen Tätigkeit zu verbinden.
Kinder üben das Dribbeln mit einem Fußball.
In Sportvereinen kannst du Berufserfahrung als Assistent/in sammeln.

Du hast drei sportliche Möglichkeiten. Du kannst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder - wenn es dich ins Ausland zieht - einen Internationalen Freiwilligendienst (IFD) absolvieren.

Die Freiwilligendienste können für dich eine aufschlussreiche Bildungs- und Orientierungszeit sein. Denn du erhältst Einblicke in eine Arbeitswelt, bei der es um Sport geht, z.B. in Vereinen, Verbänden oder in einer Schule, und sammelst so Berufserfahrung, indem du z.B. Kinder bei sportlichen Aktivitäten betreust und organisatorische Aufgaben übernimmst.

Außerdem lernst du, Verantwortung zu übernehmen, und das ist für deinen weiteren beruflichen Werdegang schon mal ein guter Anfang.

Porträt von Charlotte
Privat
Charlotte hat im Freiwilligen Sozialen Jahr "Sport und Schule" viel gelernt.

Charlotte hat nach ihrem Schulabschluss im Format "Sport und Schule" ein Freiwilliges Soziales Jahr über die Baden-Württembergische Sportjugend absolviert.

"Ich wusste nicht genau, was ich mal beruflich machen will, nur dass ich Lust auf Sport habe. Als ich eine Anzeige für das FSJ 'Sport und Schule' gesehen habe, dachte ich nur: 'Das passt!' Ich bin selber schon immer sportlich aktiv und war z.B. fünf Jahre lang Übungsleiterin beim Geräteturnen im Verein.

Während des FSJ habe ich vormittags an einer Grundschule gearbeitet und die Sportlehrer/innen beim Sportunterricht unterstützt, indem ich z.B. das Aufwärmprogramm geleitet habe. Zusätzlich war ich noch in einem Kindergarten und habe mit den Kindern dort sportliche Aktivitäten unternommen. Nachmittags habe ich zwei Tanz-AGs und das Kinderturnen geleitet. Dank der Seminare, die ich während des FSJ besuchen konnte, war ich auf diese Aufgaben gut vorbereitet. Beispielsweise habe ich eine staatlich anerkannte Übungsleiterlizenz gemacht.

Herausfordernd war, dass ich von Anfang an sehr selbstständig arbeiten musste, dabei habe ich aber sehr viel gelernt und konnte über mich hinauswachsen. Ich habe dann auch sehr positive Rückmeldungen bekommen. Dank der Zeit im Freiwilligendienst weiß ich jetzt auch, was ich werden möchte: Sportlehrerin."

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Stand: 25.07.2018