Lexikon

Wichtige Begriffe von A-Z

Das Lexikon erklärt dir viele Begriffe, die du vielleicht nicht kennst, die aber für die Berufswahl und in der Ausbildung wichtig sind:

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A

AC / Assessment-Center
So wird manchmal ein Auswahlverfahren bezeichnet, in dem die Bewerber verschiedene Aufgaben lösen müssen. Die Arbeitgeber können so besser einschätzen, wer zum Unternehmen passt.

Agentur für Arbeit
Bei der Agentur für Arbeit findest du Ansprechpartner, wenn du Informationen über Berufe brauchst, einen Ausbildungsplatz oder eine Stelle suchst, arbeitslos wirst oder dich für eine Weiterbildung interessierst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass du finanzielle Unterstützung von der Agentur für Arbeit erhältst.

Ärztliche Untersuchung
Jeder Jugendliche muss vor Beginn der Ausbildung ärztlich untersucht werden. Die Untersuchung darf nicht länger als 14 Monate zurückliegen. Ohne die dort ausgestellte Bescheinigung darf dich dein Arbeitgeber nicht ausbilden.

Ausbilder/in
Das ist die Person, die dich im Betrieb ausbildet. Die wesentlichen Inhalte deiner Ausbildung werden von deiner/m Ausbilder/in vermittelt. In großen Unternehmen sind manchmal auch andere Arbeitnehmer oder Schulungsleiter für bestimmte Ausbildungsinhalte verantwortlich.

Ausbildungsvertrag
Der schriftliche Ausbildungsvertrag ist sehr wichtig. Der Vertrag wird vor Beginn der Ausbildung von dir und deinem Ausbilder unterschrieben. Wenn du unter 18 bist, muss auch ein Erziehungsberechtigter unterschreiben. Inhalte sind beispielsweise Ziel, Gliederung, Beginn und Dauer der Ausbildung, außerdem werden die Dauer der Arbeits- und der Probezeit festgelegt.

Auswahltest
siehe AC / Assessment-Center

B

BAföG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) regelt die finanzielle Unterstützung für die Ausbildung von Schüler/innen und Student/innen.

BAB / Berufsausbildungsbeihilfe
Berufsausbildungsbeihilfe wird für die Erstausbildung nur unter bestimmten Voraussetzungen gezahlt. Die Agentur für Arbeit kann dir sagen, ob du BAB erhalten kannst. Wichtig ist, den Antrag rechtzeitig einzureichen, weil du die Unterstützung nicht rückwirkend erhalten kannst.

BERUFENET
Die Datenbank der Bundesagentur für Arbeit beschreibt Berufe von A-Z. Du findest in der Datenbank Informationen vom Ausbildungsinhalt über Aufgaben und Tätigkeiten, Zugangsvoraussetzungen, Verdienst- und Beschäftigungsmöglichkeiten bis zu Perspektiven und Alternativen zu Berufen.

Berufsberater / Berufsberatung
Die persönliche Berufsberatung der Agentur für Arbeit ist kostenlos. Informationen und Termine bekommst du in den Berufsinformationszentren (BiZ) in deiner Nähe.

Berufsfachschule
An Berufsfachschulen kannst du eine Berufsausbildung machen. Anders als bei einer dualen Ausbildung arbeitest du normalerweise nicht in einem Betrieb, sondern lernst alle Ausbildungsinhalte in der Berufsfachschule.

Berufskleidung
In manchen Berufen ist das Tragen von Berufskleidung vorgeschrieben. Sie ist meistens vor allem zu deinem Schutz oder wegen der Vorschriften zur Hygiene wichtig.

Berufsschule
Die Berufsschule ist Teil der dualen Ausbildung. Wenn du eine betriebliche Ausbildung machst, besuchst  du normalerweise auch die Berufsschule. Der Unterricht kann an einigen Tagen innerhalb der Arbeitswoche oder als Blockunterricht an mehreren Tagen oder Wochen stattfinden.

Berufswahlfahrplan
Der Berufswahlfahrplan hilft dir, die Zeit bis zum Beginn einer Ausbildung gut zu planen und nichts Wichtiges zu vergessen.

Berufswahlpass
Mit dem Berufswahlpass kannst du alle deine Entscheidungen zur Berufswahl und alle Dokumente sammeln, damit sich später dein/e Arbeitgeber/in ein besseres Bild von dir machen kann.

Betriebsarzt
Ein Betriebsarzt achtet auf die Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Arbeitnehmer eines Unternehmens. Er ist auch für die Gestaltung der Arbeitsplätze und für Maßnahmen des Arbeitsschutzes zuständig. Bei ihm kannst du dich untersuchen lassen, wenn du glaubst, dass dein Arbeitsplatz negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Betriebsrat
Bei Unternehmen mit mehr als 5 Beschäftigten kann ein Betriebsrat gewählt werden. Der Betriebsrat ist Ansprechpartner für die Beschäftigten des Unternehmens. Bei Arbeitszeitregelungen, Einstellungen, Arbeitsbedingungen und Entlassungen hat der Betriebsrat beispielsweise Mitspracherecht. Es kann auch eine Jugend- und Auszubildendenvertretung gewählt werden.
siehe auch JAV

BFD / Bundesfreiwilligendienst
Der Bundesfreiwilligendienst ist ein freiwilliger, gemeinnütziger Dienst und wurde 2011 als Ersatz für den Zivildienst eingeführt. Die Dauer beträgt in der Regel 12 Monate und muss bis zum Alter von 27 Jahren in Vollzeit ausgeführt werden. Die Teilnehmer erhalten für ihren Einsatz ein monatliches Taschengeld.

BGJ / Berufsgrundbildungsjahr
Mit dem Berufsgrundbildungsjahr haben Jugendliche, die nach der Schule nicht gleich einen Ausbildungsplatz finden, die Möglichkeit, eine berufliche Vorbildung zu  erhalten. Wenn du nach einem BGJ eine Ausbildungsstelle in der gleichen Fachrichtung findest, zählt das BGJ manchmal als erstes Ausbildungsjahr. Es gibt je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen, über die du dich informieren solltest.

BiZ
Das Berufsinformationszentrum (kurz: BiZ) ist eine Einrichtung der Agentur für Arbeit. Im BiZ gibt es kostenlos Informationen und Beratungen zu Ausbildungen, Weiterbildung und Studium.

Branche
Verschiedene Unternehmen werden zu einer Branche zusammengefasst, wenn sie ähnliche Produkte herstellen oder mit ähnlichen Verfahren arbeiten. Beispiele wären z.B. die Dienstleistungsbranche oder die erdölverarbeitende Industrie.

Bundesausbildungsförderungsgesetz
siehe BAföG

BvB / berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen kannst du bei der Agentur für Arbeit beantragen, wenn du keinen Ausbildungsplatz gefunden hast und besondere Förderung brauchst. Dann wird entschieden, ob und welche Maßnahmen du benötigst.

BVJ / Berufsvorbereitungsjahr
Das Berufsvorbereitungsjahr soll Jugendliche, die nach der Schule nicht gleich einen Ausbildungsplatz gefunden haben, auf das Berufsleben vorbereiten. Ziele sind das Erreichen der Ausbildungsreife und eine berufliche Orientierung. Es gibt je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen, über die du dich informieren solltest.

C

D

Duale Ausbildung / Duales Ausbildungssystem
In einer dualen Ausbildung lernst du manche Dinge im Betrieb und manche in der Berufsschule. Diese zwei Lernorte arbeiten zusammen.

E

EQ / Einstiegsqualifizierung
In einem 6- bis 12-monatigen Praktikum in einem Betrieb werden Grundkenntnisse eines Berufs vermittelt. Der Praktikumsbetrieb bestätigt dies mit einem Zertifikat. EQ kann auf eine nachfolgende Berufsausbildung angerechnet werden.

europass
Der europass soll dabei helfen, Kenntnisse deutlich zu machen, die in verschiedenen europäischen Ländern erworben wurden. Da in vielen Ländern unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten und -inhalte üblich sind, solltest du dir einen Europass ausstellen lassen, wenn du im Ausland arbeiten möchtest oder dort eine Ausbildung machst.

F

Fahrtkosten
Fahrtkosten müssen dir von deinem Arbeitgeber nicht bezahlt werden. Trotzdem gibt es manchmal Betriebsvereinbarungen, in denen solche Erstattungen für Azubis vorgesehen sind. Wenn du weite Strecken zur Arbeit fährst, kannst du diese beim Lohnsteuerjahresausgleich als Werbungskosten angeben.

Freistellung
Für manche Anlässe, wie Todesfälle in der Familie, Vorladungen bei Behörden und manchmal auch Eheschließungen oder Entbindungen bekommst du vom Arbeitsgeber eine bezahlte Freistellung von der Arbeit. Informier dich beim Betriebsrat, für welche Anlässe das in deiner Firma gilt.

FSJ / Freiwilliges Soziales Jahr
Ein Freiwilliges Soziales Jahr kannst du machen, wenn du jünger als 28 und mit der Schule fertig bist. Du kannst dann im sozialen Bereich arbeiten (z.B. im Krankenhaus, Kinderheim oder Pflegeheim) oder dich mit Umweltschutz (Freiwilliges Ökologisches Jahr) oder Kultur beschäftigen.

G

Gefährliche Arbeiten
Wenn du unter 18 Jahre alt bist, darf dich dein Arbeitgeber keine gefährlichen Arbeiten ausführen lassen. Beispiele dafür sind z.B. Arbeiten mit besonderer Unfallgefahr oder mit gefährlichen Chemikalien. Wenn solche Arbeiten zu deiner Ausbildung gehören, darfst du sie auch nur dann ausführen, wenn dich jemand beaufsichtigt, der sich gut mit diesen Arbeiten auskennt.

Gewerkschaft
Die Gewerkschaften vertreten die Interessen der Beschäftigten. Sie verhandeln beispielsweise mit den Arbeitgebern über den Abschluss von Tarifverträgen. Die Mitglieder haben Rechtsschutz bei arbeitsrechtlichen und sozialrechtlichen Problemen.

H

HWK / Handwerkskammer
Die Handwerkskammer ist eine Interessenvertretung für das gesamte Handwerk. Sie arbeitet beispielsweise an Gesetzesinitiativen mit, betreibt umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Handwerk und Ähnliches.

Handwerksordnung
Wenn man ein guter Heimwerker ist, heißt das nicht, dass man sich auch als Handwerker selbstständig machen darf.
In der Handwerksordnung ist geregelt, wer sich als Handwerker selbstständig machen kann und wie die Ausbildung und Organisation im Handwerk aussehen soll.

I

Industrie- und Handelskammer / IHK
Die Industrie- und Handelskammer ist eine Interessenvertretung für Industrie und Handel. Sie organisiert Inhalte und Ablauf von Ausbildung in den zugehörigen Berufen und nimmt Abschlussprüfungen vor.

Initiativbewerbung
Wenn du dich bei einem Unternehmen bewirbst, ohne zu wissen, ob derzeit freie Stellen vorhanden sind, nennt man das eine Initiativbewerbung. Diese Art von Bewerbung kann erfolgreich sein, jedoch solltest du dir mindestens genauso viel Mühe geben wie für eine normale Bewerbung.

J

JAV / Jugend- und Auszubildendenvertretung
Die JAV ist eine Art Betriebsrat für Jugendliche und Auszubildende im Betrieb, die für zwei Jahre gewählt wird. Gewählt werden können alle, die jünger als 25 sind. Wahlberechtigt sind Jugendliche unter 18 und Azubis unter 25. Um eine JAV-Wahl durchführen zu können, werden fünf Wahlberechtigte benötigt.

JOBBÖRSE
Die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit ist eine Datenbank, die freie Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen auflistet. Unternehmer können freie Stellen eintragen und Bewerber können auf diese zugreifen.

Jugendarbeitsschutzgesetz
Wenn du unter 18 bist, gilt für dich das "Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend". Darin ist geregelt, dass du nicht einfach wie ein Erwachsener eingesetzt werden kannst. Als Jugendlicher hast du besondere Rechte im Bezug auf Berufsschule, Ruhepausen, Schicht-, Nacht- und Akkordarbeit, gefährliche Arbeiten, Überstunden, Urlaub und andere Dinge.

K

Krankenversicherung
Als Auzbi musst du eine Krankenversicherung haben. Zu welcher Krankenkasse du gehst, ist nicht vorgeschrieben. Um eine Entscheidung zu treffen, informierst du dich am besten über die Höhe der monatlichen Kosten aber auch über die Leistungen, die dir im Krankheitsfall zustehen.

Krankmeldung / Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Wenn du krank bist und nicht zur Arbeit gehen kannst, musst du noch am selben Tag im Betrieb Bescheid sagen. Wenn die Erkrankung länger als drei Tage dauert, brauchst du ein Attest deiner Ärztin oder deines Arztes. Achte darauf, zu welchem Zeitpunkt dein Betrieb die Vorlage dieser Bescheinigung erwartet und richte dich danach.

KURSNET
Das KURSNET ist ein Portal für die berufliche Aus- und Weiterbildung, in dem du dich über schulische Ausbildungswege informieren kannst.

L

Die elektronische Lohnsteuerkarte
Ein bestimmter Steueranteil wird von deiner Ausbildungsvergütung abgezogen. Um ihn zu berechnen wird ein elektronisches Verfahren angewandt. Dazu musst du deinem Arbeitgeber diese Angaben machen:

Mehr Infos: elektronische Lohnsteuerkarte

M

Mobbing
Mobbing von Arbeitskolleg/innen oder Mitschüler/innen liegt vor, wenn du am Arbeitsplatz oder in der Schule belästigt, benachteiligt oder ständig geärgert wirst. In diesem Fall solltest du dir Hilfe suchen: entweder bei Lehrer/innen, beim Betriebsrat oder bei einer externen Einrichtung.

N

Nachtarbeit
Wenn du noch nicht 18 bist, darf dein Arbeitgeber dich nicht für Arbeiten zwischen 20 und 6 Uhr einteilen. Es gibt eine Ausnahme: Bei Schichtarbeit darfst du als Jugendlicher bis 23 Uhr arbeiten. Aber nur, wenn du am nächsten Tag nicht schon vor 9 Uhr in der Berufsschule Unterricht hast.

Nichtschülerprüfung
Als Nichtschülerprüfung wird die Prüfung für einen Schulabschluss bezeichnet, wenn der Prüfling vorher nicht am Unterricht teilgenommen hat. Sie müssen sich den Prüfungsstoff alleine beibringen. In manchen Fällen müssen diese Prüflinge mehr Prüfungen machen, als die Schüler/innen, weil ihnen die Jahresfortgangsnoten fehlen.

O

Öffentlicher Dienst
Alle Personen, die für Bund, Länder oder Gemeinden arbeiten, arbeiten im öffentlichen Dienst. Dort arbeiten nicht nur Beamt/innen, sondern auch Angestellte.

P

Personalakte
In der Personalakte werden Bewerbung, Vertrag, Tätigkeitsbeschreibungen und Ähnliches abgeheftet. Du darfst sie jederzeit einsehen, z.B. wenn du eine Abmahnung bekommen hast. Am besten mit einer Person deines Vertrauens, wie einem Mitglied der JAV oder des Betriebs- beziehungsweise Personalrates.

Polizeiliches Führungszeugnis
Einige Firmen fordern zu Beginn der Ausbildung ein polizeiliches Führungszeugnis. Das gibt es bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

Praktikum
Ein Praktikum (Mehrzahl: Praktika) eignet sich, um sich eine Arbeit genau anzuschauen, bevor man eine Berufswahl trifft. Meistens wird in einem Praktikum wenig oder gar nichts bezahlt.

Probezeit
In Arbeits- und Ausbildungsverträgen ist normalerweise eine Probezeit festgelegt. Eine Kündigung in der Probezeit ist ohne Angabe von Gründen und zu verkürzten Fristen möglich.

Q

R

Rentenversicherung
Als Arbeiter oder Angestellter musst du Beiträge für die Rentenversicherung zahlen. Einen Teil zahlt dein Arbeitgeber, dein Anteil wird nomalerweise direkt von deinem Lohn abgezogen. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es auch betriebliche und private Altersvorsorge.

S

Sozialversicherung / Sozialversicherungsnummer
Du musst Sozialabgaben bezahlen, wenn du mehr als 325 Euro brutto verdienst. Das Geld geht an die gesetzliche Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung.
Die Sozialversicherungsnummer steht auf deinem Sozialversicherungsausweis. Diesen erhältst du bei deiner Krankenkasse.

Soft Skills
Soft Skills werden auch manchmal Schlüsselqualifikationen oder persönliche Stärken genannt. Zu den Soft Skills zählen Eigenschaften oder Fähigkeiten, die dir im Beruf nützlich sind. Beispiele sind: Teamfähigkeit, Sorgfalt oder Kommunikationsfähigkeit.

Schulzeitbescheinigung
Bist du älter als 16 Jahre und warst länger in der Schule? Dann kannst du dir eine Schulzeitbescheinigung von deiner Schule ausstellen lassen. Die ist wichtig für deine gesetzliche Rente. Nach dem 16. Lebensjahr wird deine Schulzeit darauf angerechnet.

T

Tarifvertrag
Die Gewerkschaften schließen mit den Arbeitgeberverbänden Tarifverträge ab, die dann für alle Unternehmen der Branche gelten. Im Vertrag sind beispielsweise Urlaubstage und Verdienst festgehalten.

Teilzeitarbeit
Wer laut Vertrag weniger Stunden arbeitet, als normalerweise im jeweiligen Betrieb vorgesehen, hat eine Teilzeitstelle. Einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit hast du unter folgenden Voraussetzungen: Du bist länger als ein halbes Jahr in dieser Firma angestellt und bei deinem Arbeitgeber sind mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt.

Teilzeitberufsausbildung
Deine wöchentliche / tägliche Ausbildungszeit kann auf Antrag verkürzt werden. Dafür muss ein wichtiger Grund wie ein eigenes Kind oder die Betreuung Angehöriger vorliegen.

U

Umschulung
Eine Umschulung qualifiziert dich für einen neuen Beruf. Mehr Informationen dazu erhältst du bei der Agentur für Arbeit.

Urlaub
In deinem Ausbildungsvertrag kannst du nachlesen, wie viel Urlaub du hast. Laut Gesetz bekommen unter 18-jährige Azubis 25, unter 17-jährige 27 und unter 16-jährige 30 Werktage Urlaub. Volljährige haben Anspruch auf 24 Werktage. Natürlich kann es sein, dass du mehr Urlaub bekommst, weniger darf es aber nicht sein.

V

Vermögenswirksame Leistungen
Das sind Sparbeträge, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt. Dein Vorteil: Du sparst Steuern und erhältst oft noch einen Zuschuss des Arbeitgebers zum Sparbetrag. Dein Arbeitgeber und deine Bank beraten dich sicher gerne.

W

X

Y

Z

Zeugnis
Nach der Abschlussprüfung bekommst du ein Zeugnis von Betrieb und Berufsschule. Außerdem hast du immer Anspruch auf ein Zeugnis, wenn du die Firma verlässt. Das Zeugnis darf keine Bemerkungen enthalten, die sich für eine neue Bewerbung nachteilig auswirken könnten. Trotzdem versuchen viele Arbeitgeber, negative Bemerkungen positiv klingen zu lassen. Deshalb solltest du deine Zeugnisse immer sehr aufmerksam lesen und auch von anderen lesen lassen.