Reparieren - mehr als nur handwerkliches Geschick

Reparieren und noch mehr

Du hast einen Ausbildungsplatz ergattert, bei dem deine Reparaturkenntnisse gefragt sind? Oder du überlegst dir, beruflich etwas mit Reparatur zu machen? Damit wirst du sicherlich zur gefragten Fachkraft. Es gibt aber ein paar Sachen, auf die du achten solltest.

Eine Tischlerin sägt an einem Stück Holz.
Tischler/innen stellen Möbel her und reparieren diese auch.
Eine Fahrradmonteurin unterhält sich mit einem Kunden.
Als Fahrradmonteur/in reparierst du Fahrräder und hilfst Kunden.

Klar, das Wichtigste bei einem Reparatur-Beruf ist handwerkliches Geschick. Wenn du daheim nicht alle Bilder schief an die Wand gehängt hast und du Reparaturen an deinem Fahrrad gerne selber erledigst ist das schon ein guter Anfang. Vieles, was zum jeweiligen Handwerk dazu gehört, lernst du aber auch in deiner Ausbildung.

Oft ist technisches Verständnis sehr hilfreich. Bei vielen Handwerks- bzw. Reparatur-Berufen gehört die Arbeit mit Maschinen zum Alltag. Du bist dann für die Maschinen mitverantwortlich und musst sie warten oder kleinere Reparaturen durchführen. In Berufen, in denen du zum Beispiel elektrische Anlagen oder Computer reparierst, versteht sich das mit dem technischen Verständnis von selbst.

Was ist noch wichtig?

Ein Kraftfahrzeugmechatroniker nimmt eine Bestellung entgegen.
Als Kraftfahrzeugmechatroniker/in solltest du sehr sorgfältig arbeiten.

Du reparierst ja etwas mit dem Ziel, dass es danach wieder funktioniert. Noch besser ist es, wenn es nicht sofort wieder kaputt geht. Das schaffst du, indem du sorgfältig arbeitest und deine Arbeit nochmal überprüfst, wenn du damit fertig bist. Auch Wartungstermine solltest du immer im Blick behalten, dabei hilft dir Organisationsgeschick. Das brauchst du auch, wenn du Kundentermine hast. Dafür musst du gut einschätzen, wie lange du für eine Arbeit brauchst und auch mal mit Kunden telefonieren, um Termine zu vereinbaren oder zu verschieben.

Stichwort Kunden: Es kann gut sein, dass du nicht die ganze Zeit in einem stillen Kämmerchen vor dich hin werkelst, sondern dass du auch mit Kunden sprechen, sie beraten und ihnen auch etwas erklären musst. Dafür brauchst du Serviceorientierung. Dir muss also etwas daran liegen, deine Kunden gut zu bedienen und sie zufriedenzustellen.

Du merkst schon, es reicht nicht aus, dass du gut reparieren kannst. Zu einem Beruf gehören oft noch viele andere Fähigkeiten dazu, als nur die eine.

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Stand: 29.05.2019