Tagesablauf Medizinisch-technische/r Assistent/in - Funktionsdiagnostik

15:15 - 16:00 Uhr: MEP untersuchen

Durch das MEP (magnetisch evoziertes Potenzial) wird die Weiterleitung von Nervenimpulsen aus dem Gehirn über das Rückenmark untersucht. Diese Nervenbahnen steuern die Bewegung. Dabei halte ich eine Spule hintereinander über Kopf, Nacken oder Lendenwirbelbereich des Patienten, wodurch jeweils ein elektromagnetisches Feld aufgebaut wird. Das führt zu unwillkürlichen Muskelzuckungen an Armen und Beinen, die von Elektroden auf dem kleinen Finger und auf dem Schienbein registriert werden. Bei Patienten mit Lähmungserscheinungen ist die Weiterleitung dieser Impulse z.B. verzögert. Mit einer erfahrenen Kollegin bespreche ich die Ergebnisse nach den Untersuchungen, dokumentiere sie und gebe sie an den Arzt weiter. Nachdem der letzte Patient untersucht worden ist, warte und pflege ich die Geräte und desinfiziere alles, womit die Patienten Kontakt hatten.

Dann kann ich mich für heute auf den Nachhauseweg machen.

Jennifer sitzt mit einer Kollegin vor einem Monitor und blickt auf die Kurvendiagramme, die er anzeigt.
Ich bespreche die Kurven auf dem Monitor von der MEP-Untersuchung mit meiner Kollegin, bevor ich sie an den Arzt weitergebe.

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Stand: 18.11.2013