Statements: Wir sind stark

Wir sind stark!

Zwei Auszubildende in ganz unterschiedlichen Berufen: Ein Altenpfleger und eine Metallbauerin. Wir haben nachgehakt, wo welche Stärken zum Einsatz kommen.

Eine junge Metallbauerin schneidet ein Blech zurecht.
Für eine Ausbildung als Metallbauer/in braucht man handwerkliches Geschick.

Pierre macht eine Ausbildung zum Altenpfleger im Diakonischen Altenhilfezentrum Saalfeld-Rudolstadt gGmbH.

Ein Altenpfleger geht mit einer Bewohnerin und einem Bewohner spazieren.
Die Arbeit als Altenpfleger kann sowohl psychisch als auch körperlich belastend sein.

"Wichtig bei diesem Beruf ist es, Mitgefühl, Ruhe und Geduld auszustrahlen. Er kann sowohl psychisch als auch körperlich belastend sein. Der erste Sterbefall, den ich erlebt habe, war der schwierigste für mich. Einem muss klar sein, dass das Altenheim die letzte Station für die Bewohner ist und Sterbefälle häufiger vorkommen. Mit der Zeit habe ich gelernt, besser damit umzugehen. Dabei hilft es mir sehr, mit meinen Kollegen über alles zu reden. Sie können mich auffangen und aufbauen. Es gibt auch Bewohner, die sehr einsam sind, da sie keinen Besuch bekommen. Hier hilft es, sich Zeit für sie zu nehmen. Dafür sind sie dann auch sehr dankbar. Die Dankbarkeit, die ich zurückbekomme, ist für mich das Schönste an meinem Beruf."

"Natürlich muss man auch oft schwer heben. Ich möchte den Beruf noch länger ausüben, daher ist das Wichtigste beim Heben, dies rückenschonend zu tun. Also aus den Knien heraus von unten nach oben zu heben."

Andrea ist im 3. Ausbildungsjahr zur Metallbauerin in der Schweißerei Konrad Michel GmbH.

"Für die Ausbildung ist handwerkliches Geschick und der Spaß am handwerklichen Arbeiten wichtig. Sich die Hände schmutzig zu machen, sollte einen auch nicht stören. Es ist zwar laut in der Fabrikhalle, aber dagegen tragen wir Ohrstöpsel. Die Arbeit ist häufig stressig, da wir öfter etwas für einen bestimmten Termin fertig machen müssen. Aber ich finde, das geht schon. Da muss ich mir die Arbeit eben richtig einteilen. Klar gibt es auch manchmal schwere Teile zum Hochheben. Ich kann mir aber einen Kran zur Hilfe nehmen oder frage eine/n Kollegen/Kollegin, ob er/sie mit anpackt. Hier kommt es auf Teamwork an. Am besten an der Ausbildung gefällt mir das Schweißen. Ich musste gerade am Anfang geduldig sein, da ich da noch mehr zuschauen musste. Jetzt darf ich aber schon sehr viel selber machen."

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Stand: 31.01.2017
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