Statement: Im Dienste der Gesundheit

Im Einsatz gegen Krankheiten und Schädlinge

Anna und Jan-Hendrik arbeiten für die Gesundheit ihrer Mitmenschen - und das auf ganz unterschiedliche Weise. Welche Berufsausbildungen die beiden machen und welche Aufgaben sie dabei meistern, das haben sie planet-beruf.de erzählt.

Eine junge Frau beschriftet Proben.
Die Hygienekontrolle ist wichtig, um Krankheiten auf die Spur zu kommen.

Anna, Auszubildende zur Hygienekontrolleurin im 1. Ausbildungsjahr im Gesundheitsamt Emsland (Berufsbezeichnung in anderen Bundesländern: Gesundheitsaufseher/in oder Hygieneinspektor/in)

Eine junge Frau sitzt an einem Schreibtisch.
Landkreis Emsland
Anna tut alles, damit sich Infektionskrankheiten nicht ausbreiten.

"In meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, die ich zuvor absolviert habe, hatte ich schon mit meldepflichtigen Krankheiten zu tun und wusste ungefähr, was Gesundheitsämter machen. Dieses Vorwissen und meine Grundkenntnisse in der Infektionslehre sind jetzt von Vorteil. Als Hygienekontrolleurin bin ich im Innen- und Außendienst. Im Büro erhebe ich Daten, ermittle Infektionskrankheiten, bewerte Wasserbefunde und informiere Bürger/innen über Krankheiten. Der Schwerpunkt des Außendienstes ist die infektionshygienische Überprüfung aller öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Kindergärten, Krankenhäuser, Altenheime etc. Auch prüfen wir die Trinkwasserqualität in öffentlichen Einrichtungen. Mir gefällt, dass kein Tag wie der andere ist und ich im Berufsalltag Ideen einbringen kann, um vor Infektionen zu schützen. Da Hygienekontrolleure viel mit Menschen zu tun haben, sollten an einer Ausbildung Interessierte Stärken wie Durchsetzungsfähigkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität mitbringen."

Jan-Hendrik, angehender Schädlingsbekämpfer im 1. Ausbildungsjahr bei der Firma Schädlingsbekämpfung Heinsohn in Schiffdorf/Spaden

Portät des angehenden Schädlingsbekämpfers Jan-Hendrik
privat
In seinem Beruf hilft Jan-Hendrik Kunden, die ein Problem mit Schädlingen haben.

"Durch ein Praktikum in meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb bin ich auf den Beruf des Schädlingsbekämpfers aufmerksam geworden. Meine Hauptaufgabe ist das so genannte Monitoring. Das heißt, wir sehen regelmäßig nach, ob Firmen und Betriebe von Schädlingen befallen sind. Befall bedeutet, dass es z.B. in einer Bäckerei Motten oder Mäuse gibt. Ist das der Fall, legen wir Pheromonfallen oder Giftköder aus. In einem Protokoll dokumentieren wir anschließend unser Vorgehen. Nach einigen Wochen kontrollieren wir, ob die Schädlingsbekämpfung wirksam war oder ob eine zweite Behandlung erforderlich ist. Besonders spannend finde ich die Wespenbekämpfung im Sommer, z.B. wenn sich ein Volk in einem Gartenschuppen eingenistet hat. Wespen können sehr aggressiv werden, daher brauchen wir besondere Schutzkleidung. Für die Arbeit als Schädlingsbekämpfer/in sollte man kommunikationsfähig und interessiert an Biologie sein. Außerdem sollte man verschwiegen sein und die Befälle im Interesse der Kunden immer für sich behalten."

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Stand: 27.08.2014
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