Job inside: Süßwarentechnologe/-technologin

Philipp und die Schokoladenfabrik

Er darf täglich Schokolade probieren. Philipp macht eine Ausbildung zum Süßwarentechnologen bei der Brandt Zwieback-Schokoladen GmbH & Co. KG in Landshut.

Zwei Jugendliche überprüfen eine Gießform für Schokoladeneier.
Guter Blick für Qualität: Philipp (rechts) prüft die Schokoladeneier im Gießstock.
Portrait von Philipp.
Durch Zufall den richtigen Ausbildungsberuf gefunden. Philipp ist glücklicher Süßwarentechnologe.

planet-beruf.de: Wie bist du auf deinen Ausbildungsberuf gekommen? Wolltest du einfach viel Schokolade essen?

Philipp: Das war reiner Zufall. Ich habe in der Zeitung davon gelesen, dass bei Brandt Auszubildende für die Schokoladenherstellung gesucht werden. In Landshut wird nämlich nicht Zwieback, sondern Schokolade hergestellt. Schokolade und Lebensmittelherstellung überhaupt - das fand ich schon immer faszinierend. Ich habe mich einfach beworben. Das war eine sehr spontane Sache, aber ich finde, es hat sich gelohnt.

planet-beruf.de: Was gefällt dir an deinem Beruf besonders gut?

Philipp: Allein schon, dass man täglich mit Schokolade arbeiten kann. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, Lebensmittel zu erzeugen, die andere essen.

planet-beruf.de: Was sind zurzeit deine Aufgaben?

Philipp: Ich bin jetzt im ersten Ausbildungsjahr und lerne Schritt für Schritt die Abteilungen des Betriebs kennen. Alle 14 Tage bin ich in einem anderen Bereich. Zuerst war ich in der Produktentwicklung, wo ich neue Produkte testen und probieren durfte. Im Labor habe ich dann gelernt, wie man die Produkte prüft -  ich durfte messen, abwiegen, vergleichen, ob alles den Qualitätsstandards entspricht. Zurzeit bin ich in der Schokoladenfabrik, wie wir es nennen (lacht). Das ist die Herstellung. Hier lerne ich alles über die Produktionsmaschinen und die richtige Dokumentation aller Produktions-schritte. In drei Wochen komme ich ins Rohstofflager.

planet-beruf.de: Was sollte man für deinen Beruf mitbringen?

Philipp: Wichtig sind Genauigkeit und Sorgfalt. Man sollte sich immer strikt an vorgegebene Abläufe halten und Rezepturen befolgen. Jeder Fehler kann dazu führen, dass falsch produziert wird und teure Lebensmittel verschwendet werden. Man muss außerdem ständig aufmerksam sein, um Fehler an den Anlagen sofort zu entdecken und zu beheben. Dafür sind außerdem handwerkliches Geschick und technisches Verständnis nützlich.

Das Wichtigste zum Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Süßwarentechnologen und -technologinnen stellen Süßwaren aller Art her. Sie bedienen und überwachen industrielle Anlagen, die nach vorgegebenen Rezepten Teige und Mischungen produzieren. Des Weiteren überprüfen sie die Qualität der Produkte.
Ausbildungsform: Der Beruf wird dual in Betrieb und Berufsschule ausgebildet.
Dauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Zugang: Im Jahr 2012 verfügten 50% der Ausbildungsanfänger/innen über einen mittleren Bildungsabschluss.
Nach der Ausbildung: Wer beruflich aufsteigen möchte, kann z.B. eine Weiterbildung zum Industriemeister/zur Industriemeisterin der Fachrichtung Süßwaren oder der Fachrichtung Lebensmittel machen. Möglich ist darüber hinaus auch eine Aufstiegsweiterbildung zum Techniker/zur Technikerin der Fachrichtung Lebensmitteltechnik.

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Stand: 21.01.2015
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