Job inside: Restaurantfachmann/-frau

Der Gast steht an erster Stelle

Denis macht eine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Göttinger Hotel "Freizeit In". Das frühe Aufstehen während des ersten Ausbildungsjahres bereitet dem 17-Jährigen keine Probleme. Im Interview erzählt er, warum ihm diese Ausbildung so viel Spaß macht.

Eine junge Frau deckt einen Tisch ein.
An einem perfekt eingedeckten Tisch nehmen die Gäste gerne Platz.

planet-beruf.de: Wie bist du darauf gekommen, Restaurantfachmann zu werden?

Denis: Ich wollte nach meinem Hauptschulabschluss gern in der Gastronomie arbeiten. Eine Berufsberaterin hat mich daraufhin auf die Ausbildung zum Restaurantfachmann aufmerksam gemacht.

planet-beruf.de: Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Porträt von Denis.
Privat
Denis ist im Umgang mit den Gästen immer freundlich.

Denis: Ich arbeite hauptsächlich während der Frühschicht. Mein Tag beginnt damit, auf einem Plan nachzusehen, wie viele Gäste für das Frühstück erwartet werden. So weiß ich, wie viel Geschirr auf den Tischen verteilt werden muss. Wenn die Gäste eingetroffen sind, serviere ich ihnen Kaffee oder Tee. Nach dem Essen räume ich die Teller ab und mache den Frühstücksaal sauber. Danach decke ich die Tische neu ein und bereite alles für das Mittagsgeschäft vor.

planet-beruf.de: Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Freude?

Denis: Ich kommuniziere gern mit Menschen. Bei der Arbeit habe ich mit vielen unterschiedlichen Gästen zu tun, mit denen ich mich auch mal unterhalte. Es macht mir außerdem Spaß, mit meinen Kollegen in einem Team zusammenzuarbeiten.

planet-beruf.de: Welche Stärken und Interessen sollte man in dem Beruf haben?

Denis: Man sollte auf jeden Fall Durchhaltevermögen besitzen. Im Restaurant kann es auch mal etwas stressiger werden, wenn z.B. Feiern ausgerichtet werden und mehr zu tun ist. Das Wichtigste aber ist, immer freundlich zu den Gästen zu sein und Spaß an der Arbeit zu haben.

Das Wichtigste zu dem Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Restaurantfachleute kümmern sich hauptsächlich um das Wohl ihrer Gäste. Sie begrüßen sie, geben ihnen Empfehlungen, nehmen ihre Bestellungen entgegen und servieren Speisen und Getränke. Außerdem sind sie auch bei der Planung von Veranstaltungen wie Hochzeiten, Firmenfeiern oder Geburtstagen beteiligt. 

Ausbildungsform: Der Beruf wird dual in Betrieb und Berufsschule ausgebildet. 

Dauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre. 

Nach der Ausbildung: Du kannst dich z.B. zum/zur Restaurantmeister/in oder zum Sommelier/zur Sommelière (frz. Weinkellner/in) weiterbilden. 

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen etwa zu gleichen Teilen Bewerber/innen mit mittlerem Bildungsabschluss und mit Hauptschulabschluss ein.

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Stand: 10.09.2014
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