Job inside: Industriekaufmann/-frau

Grundkenntnisse in Englisch sollte man auf jeden Fall haben

Pia macht bei Uponor, einem Anbieter für Heiz-, Kühl- und Wasserinstallations-systeme, eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Begeistert erzählt sie davon, wie abwechslungsreich dieser Beruf ist und welche Rolle Fremdsprachen in ihrem Berufsalltag spielen. 

Eine Industriekauffrau schreibt etwas auf einem Computer.
Mit ausländischen Kunden über E-Mail zu kommunizieren, gehört zum Berufsalltag.
Pia sitzt an ihrem Schreibtisch.
In ihrer früheren Ausbildung hat Pia bereits ein Auslandspraktikum absolviert.

planet-beruf.de: Welche Aufgaben hat man als Industriekauffrau?

Pia: Die Aufgaben sind abhängig davon, in welcher Abteilung man ist. Im Moment bin ich in der Personalabteilung. Hier stelle ich u.a. Unterlagen für Schulungen zusammen und schreibe Zwischen- und Abschlusszeugnisse.

planet-beruf.de: Welche Stärken sollten Industriekaufleute mitbringen?

Pia: Man soll auf jeden Fall Spaß an der Arbeit mit Computern haben. Wichtig ist auch, dass man sich für die Unternehmensabläufe interessiert, damit man versteht, warum etwas so gemacht wird. Dazu kommen Kommunikationsstärke und die Fähigkeit, sich mündlich und schriftlich gut ausdrücken zu können. Schließlich hat man viel mit Kunden zu tun.

Eine Industriekauffrau hält vor einer Gruppe eine Präsentation mithilfe einer Tafel.
Kommunikationsstärke sowie gute mündliche und schriftliche Ausdrucksformen sind das A und O als Industriekaufmann/-frau.

planet-beruf.de: Welche Rolle spielen Fremdsprachenkenntnisse in deinem Beruf?

Pia: Englisch ist bei uns Unternehmenssprache. Unsere Computerprogramme sind z.B. auf Englisch. Aber auch in der Zoll- und in der SAS-Abteilung (das ist eine Reklamationsabteilung) hat man mit Kunden aus dem Ausland zu tun. Da werden die Briefe in Englisch verfasst.  

planet-beruf.de: Könntest du dir vorstellen, Teile deiner Ausbildung im Ausland zu absolvieren?

Pia: Auf jeden Fall! Während meiner ersten Ausbildung zur Bürokauffrau habe ich schon einmal ein sechswöchiges Auslandspraktikum absolviert. Das hat mir viel Spaß gemacht und mir auch sehr viel gebracht. Das würde ich jedem raten.  

Berufsausbildung im Ausland

Du kannst entweder deine gesamte oder - wenn es dem Ausbildungsziel dient - auch nur Teile deiner Berufsausbildung im Ausland absolvieren. Mehr Infos dazu findest du z.B. unter www.rausvonzuhaus.de >> Ausbildung/Berufsausbildung-im-Ausland.

Fakten zur Ausbildung

Tätigkeiten: Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Ausbildungsform: duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule     

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Stand: 08.08.2018