Job inside: Fertigungsmechaniker/in

Die Vielfalt steckt im Metall

Patricia ist im 1. Ausbildungsjahr zur Fertigungsmechanikerin. Als Tochter eines Kfz-Meisters hat sie schon von klein auf gerne zusammen mit ihrem Vater geschraubt.

Eine junge Frau mit Schutzbrille bedient eine Anlage.
Wer Spaß an der Arbeit mit Metall hat, für den ist die Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker/in genau das Richtige.
Messschieber im Etui
Das Ausmessen und Berechnen bestimmter Werte ist Teil der Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker/in.

planet-beruf.de: Was macht deinen Ausbildungsberuf so spannend?


Patricia: Ich lerne viel Neues, z.B. wie Metalle zusammengesetzt werden, wie ich sie richtig verarbeite und was für verschiedene Metallarten es gibt. Wenn ich mein Werkstück gut fertiggestellt habe, bin ich richtig stolz auf mich.


planet-beruf.de: Wie sieht dein Ausbildungsalltag aus?


Patricia: Ich bearbeite Metalle mit verschiedenen Werkzeugen. Bohren, Feilen, Sägen gehört im Moment zu meinen Haupttätigkeiten. Außerdem baue ich in der Fertigung Autos zusammen. Im Theorieteil berechne ich zum Beispiel den Widerstand von verschiedenen Metallen und den Biegegrad, also bis wie viel ich ein bestimmtes Metall biegen kann, bevor es anfängt zu brechen.

Porträt von Patricia
Privat
Besonders gut an ihrem Ausbildungsberuf gefällt Patricia die Fertigstellung von Werkstücken.

planet-beruf.de: Welchen körperlichen Herausforderungen muss man sich als Fertigungsmechaniker/in stellen?


Patricia: Da man in der Fertigung von den Fahrzeugen viel über Kopf arbeitet, werden Nacken, Rücken und Arme ganz schön belastet. Außerdem steht man fast acht Stunden. In meinem Ausbildungsbetrieb gibt es extra Kurse, damit wir uns fit halten und lernen, wie wir unseren Körper durch Dehnübungen entlasten können.


planet-beruf.de: Welche Stärken sollte man für diese Ausbildung mitbringen?


Patricia: Ein bisschen technisches Verständnis, sonst wird es schwierig, die ganzen Bauteile und deren Funktion zu verstehen. Darüber hinaus sollte man lernwillig sein. Die Motivation, die Ausbildung machen zu wollen, ist eigentlich das Wichtigste. Man sollte sich nicht davon einschüchtern lassen, dass der Beruf hauptsächlich von Männern ausgeübt wird.

Fakten zum Beruf

Ausbildungsform: Der Beruf wird dual in Betrieb und Berufsschule ausgebildet.


Dauer:
3 Jahre


Zugangsvoraussetzungen:
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

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Stand: 20.02.2019
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