Job inside: Fachkraft - Hygieneüberwachung

Für das Allgemeinwohl arbeiten

Raimund ist im ersten Ausbildungsjahr an der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik in Gera. Welche Verantwortung der Beruf der Fachkraft für Hygieneüberwachung mit sich bringt, erzählt er im Interview.

Eine junge Frau entnimmt eine Wasserprobe.
Die Fachkraft für Hygieneüberwachung überprüft unter anderem die Wasserqualität.
Porträt von Raimund
Privat
Raimund arbeitet im Büro und Außendienst.

planet-beruf.de: Wie bist du auf deinen Berufswunsch gekommen?

Raimund: Mit dem Thema Hygiene habe ich mich bereits während meines Realschulabschlusses an einer Berufsfachschule für Ernährung und Hauswirtschaft beschäftigt. Die Agentur für Arbeit in meiner Heimatstadt Celle hat mich dann auf die Ausbildung zur Fachkraft für Hygieneüberwachung aufmerksam gemacht.

planet-beruf.de: Wie ist deine Ausbildung aufgebaut?

Raimund: Neben dem Schulunterricht sind wir in praktischen Einsätzen in verschiedenen Ämtern und Einrichtungen, z.B. im Umweltamt. Um unsere Praktikumsplätze kümmern wir uns selbst. In der Schule haben wir neben Mathe und Deutsch z.B. auch spannende Fächer wie Infektionshygiene und Mikrobiologie.

planet-beruf.de: Welche Aufgaben hat eine Fachkraft für Hygieneüberwachung?

Eine junge Frau kontrolliert einen Erste-Hilfe-Koffer.
Fachkräfte für Hygieneüberwachung kümmern sich um die Gesundheit ihrer Mitmenschen.

Raimund: Meine Arbeit besteht aus Büroarbeit, z.B. wenn ich Untersuchungsergebnisse dokumentiere, und aus Außendiensteinsätzen, z.B. in Schwimmbädern. Dabei entnehme ich Wasserproben, um die Wasserqualität zu überprüfen und zu gewährleisten, dass die Gäste darin baden können, ohne krank zu werden. Außerdem beraten Fachkräfte für Hygieneüberwachung Bürger/innen zu verschiedenen Fragen der Hygiene oder Schädlingsbekämpfung.

planet-beruf.de: Welche Stärken braucht man in dem Beruf?

Raimund: Beim Außendienst braucht man Selbstbewusstsein, da nicht alle Leute unsere gut gemeinte Hilfe wollen. Man sollte auch sowohl teamfähig als auch selbstständig sein und gewissenhaft bzw. ordentlich arbeiten. Denn wenn man z.B. eine Probe nicht ordnungsgemäß entnimmt, kann ein Betrieb Probleme bekommen und muss vorübergehend schließen.

Das Wichtigste zum Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Fachkräfte für Hygieneüberwachung kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Hygieneanforderungen in öffentlichen, gewerblichen und privaten Anlagen und Einrichtungen. Dafür führen sie Hygienekontrollen durch, z.B. in Krankenhäusern oder öffentlichen Bädern.

Ausbildungsform: Der Beruf wird an Berufsfachschulen ausgebildet.

Dauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Nach der Ausbildung: Wer beruflich aufsteigen möchte, kann z.B. eine Weiterbildung zum/zur Umweltschutzfachwirt/in machen. 

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Stand: 27.08.2014