Job inside: Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

"Meine Arbeit macht mir großen Spaß!"

Kevin ist im 1. Ausbildungsjahr zum Fachangestellten für Bäderbetriebe und arbeitet derzeit im Naturgartenbad in Nürnberg. Warum der Beruf sehr vielseitig ist und ihm seine Tätigkeiten so gut gefallen, erzählt Kevin hier.

Mann zeigt Menschen im Wasser Übungen.
Auch Kurse wie Wassergymnastik gehören zu den Aufgaben eines/einer Fachangestellten für Bäderbetriebe.
Porträt von Kevin
Privat
Unser Interviewpartner Kevin

planet-beruf.de: Wie bist du darauf gekommen, eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe zu machen?

Kevin: Ich schwimme schon Jahre lang bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, einem Rettungsschwimmerverein. Das hat mir immer so viel Spaß gemacht, dass ich mir überlegt habe, auch beruflich in diese Richtung zu gehen. Nach einem Praktikum in einem Schwimmbad habe ich mich dann für die Ausbildung entschieden.

planet-beruf.de: Welche Aufgaben hast du in deiner Ausbildung?

Kevin: Am Morgen machen wir immer einen Rundgang durch die technischen Anlagen, z.B. um zu prüfen, wie viel Chlor im Becken ist. Auch die Filter in den Wasserpumpen wechseln und säubern wir regelmäßig, da sich dort Schmutz und Haare sammeln. Dann absolvieren wir unser Schwimmtraining. Sobald Badegäste kommen, teilen wir uns auf. Einer übernimmt z.B. die Wasseraufsicht und überwacht den Badebetrieb vom Beckenrand aus. Ein anderer Azubi macht währenddessen einen Aufguss in der Sauna. Und mittags leitet dann ein Azubi den Wassergymnastikkurs. Außerdem organisieren wir auch Kindergeburtstage.

Rettungsring
Das Einschreiten in Notfällen ist ein wichtiger Bestandteil dieses Berufes.

planet-beruf.de: Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?

Kevin: Alles, was ich mache, mache ich mit großem Spaß. Am besten gefällt mir die Wassergymnastik, weil ich da sowohl mit älteren als auch jüngeren Leuten in Kontakt treten kann, während ich mit ihnen sportliche Übungen mache. Dabei tue ich auch für meinen Körper etwas Gutes. 

planet-beruf.de: Welche Stärken braucht man in der Ausbildung?

Kevin: Also man sollte auf jeden Fall Begeisterung am Schwimmen zeigen und z.B. keine Angst davor haben, mal jemanden aus dem Wasser zu ziehen oder Erste Hilfe zu leisten. Ich muss gut aufpassen, dass keine Unfälle beim Baden passieren, daher ist auch Verantwortungsbewusstsein wichtig für meinen Beruf. Außerdem braucht man Kenntnisse in Chemie, um beispielsweise das Wasser analysieren zu können.

Das Wichtigste zum Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Fachangestellte für Bäderbetriebe beaufsichtigen den Badebetrieb in Frei- oder Hallenbädern, betreuen die Badegäste und überwachen die technischen Anlagen.

Ausbildungsform: Der Beruf wird dual in Betrieb und Berufsschule ausgebildet.

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Seite bewerten

Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 4.4 von 5. 5 Stimme(n). Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Stand: 25.07.2018