Job inside: Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer und Transport

"Als Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer und Transport trage ich viel Verantwortung!"

Der 20-jährige Wesley hat sich nach seinem qualifizierenden Hauptschulabschluss für die Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst entschieden. Jetzt ist er im 3. Ausbildungsjahr und befördert täglich Reisende sicher an ihr Ziel.

Wesley spricht eine Durchsage.
Wesley sagt Informationen zur Abfahrt des Zuges durch.
Wesley steigt in den Zug ein.
Wesley steigt ein - die Fahrt kann losgehen.

planet-beruf.de: Wie hast du deine Ausbildungsstelle entdeckt?

Wesley: Die Stellenanzeige der Deutschen Bahn in der JOBBÖRSE hat mein Interesse geweckt und ich habe direkt eine Bewerbung abgeschickt. Im Vorstellungsgespräch wurde mir klar, dass die Ausbildung in der Fachrichtung Lokführer und Transport super zu mir passt: Ich bin immer unterwegs, habe Kontakt mit Reisenden, und auch technisches Verständnis ist gefragt.

planet-beruf.de: Wann durftest du zum ersten Mal eine Lok führen?

Wesley: Im 2. Ausbildungsjahr nach der Fahrzeugausbildung. Ich bin direkt im Normalbetrieb mit Reisenden gefahren. Mein Ausbilder stand mir dabei zur Seite. Einen Reisezug zu führen ist mit viel Verantwortungsbewusstsein verbunden. Die erste Nervosität hat sich schnell gelegt und mit jeder Fahrt habe ich an Sicherheit gewonnen. Dennoch ist es wichtig, einen gesunden Respekt davor zu haben, dass man Personen befördert, und stets pflichtbewusst zu handeln.

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Wesley führt einen Zug.
Inzwischen hat sich bei Wesley die Nervosität gelegt und er führt sicher Züge.

planet-beruf.de: Bist du auf einen bestimmten Zugtyp spezialisiert?

Wesley: Ich mache meine Ausbildung im Schienenpersonennahverkehr. Deswegen fahre ich die S-Bahn und die Regionalbahn. Mit diesen Fahrzeugen bin ich gut vertraut und gerne unterwegs!

planet-beruf.de: Was gibst du Ausbildungsinteressierten mit auf den Weg?

Wesley: Wir Azubis arbeiten zwar noch nicht im richtigen Schichtdienst, frühes Aufstehen erfordern unsere Schichten trotzdem. Nach der Ausbildung ist es ganz normal, z.B. auch nachts zu arbeiten. Das sollte jeder beachten! Mir persönlich macht es besonders Spaß, Kunden bei ihren Fragen zu helfen. Als Triebfahrzeugführer ist man auch Ansprechpartner für Reisende!

Das Wichtigste zum Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Eisenbahner/innen im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer und Transport führen Züge im Nah-, Fern- und Güterverkehr. Sie stellen die Fahrzeuge bereit und prüfen ihre Betriebssicherheit.

Ausbildungsform: Der Beruf wird dual in Betrieb und Berufsschule ausgebildet.

Dauer: Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Nach der Ausbildung: Du kannst dich z.B. zum/zur Meister/in für Bahnverkehr oder zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Verkehrstechnik mit dem Schwerpunkt Eisenbahnbetrieb weiterbilden.

Zugangsvoraussetzungen: Es ist keine bestimmte schulische Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen zu über 60 Prozent Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Außerdem müssen gewisse Voraussetzungen in Sachen gesundheitlicher Tauglichkeit erfüllt sein.

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Stand: 17.12.2014