Branchenreport: Ganz schön sportlich

Sport mit dem Beruf verbinden

Du machst gerne viel Sport in deiner Freizeit und übst eine Sportart aus, die dir besonders gut gefällt? Vielleicht bist du sogar in einem Verein aktiv. Im Branchenreport erfährst du, in welchen Berufen du damit punkten kannst.

Eine Reiterin springt mit ihrem Pferd über ein Hindernis.
Eine Ausbildung als Pferdewirt/in ist ideal, wenn du dich für Pferde und Reiten interessierst.
Eine Tanzlehrerin korrigiert die Haltung einer Schülerin.
Bei einer Tätigkeit im Sportbereich ist es wichtig, dass du anderen Menschen z.B. die korrekte Übungsausführung und Bewegungsabläufe erklären kannst.

Im Bereich Sport kannst du in der Berufswelt beispielsweise als Physiotherapeut/in, Gymnastiklehrer/in oder Sport- und Fitnesskaufmann/-frau Fuß fassen. Die Zufriedenheit und Gesundheit deiner Kunden ist hier oberstes Gebot. Beim Beruf Pferdewirt/in in der Fachrichtung Klassische Reitausbildung oder Spezialreitwesen sind außerdem flexible Arbeitszeiten an der Tagesordnung. Du solltest z.B. also auch bereit sein, dich bei Wochenendturnieren um die Tiere zu kümmern oder wenn diese krank sind. Die Ausbildung für diese Berufe wird je nach Beruf entweder dual oder schulisch in einer Berufsfachschule absolviert. Sie dauert in der Regel zwei bis drei Jahre.

Fitness anderen vermitteln

Damit du einen sportlichen Beruf ausüben kannst, solltest du zum einen grundsätzlich über eine gute körperliche Verfassung und Geschicklichkeit verfügen. Zum anderen ist es von Vorteil, wenn du eine Begabung dafür hast, anderen Menschen Dinge beizubringen bzw. zu erklären und vorzuführen. Zu beachten ist zudem, dass du besonders bei minderjährigen Kunden viel Verantwortungsbewusstsein mitbringen musst. Darüber hinaus sind neben sportlichen Kenntnissen auch solche über Biologie gefragt.

Sport und Büro

Ein Fitnesstrainer erklärt einem Sporttreibenden die richtige Handhabung der Schulterpresse.
Bei der Kundenberatung, bspw. in Fitnessstudios, kommt es auf fachliche Kenntnisse im gesundheitlichen Bereich an.

Wenn du dich mehr für die Organisation und Verwaltung interessierst, ist der Beruf Sport- und Fitnesskaufmann/-frau geeignet. Mit ihren betriebs- und personalwirtschaftlichen Kenntnissen sorgen Sport- und Fitnesskaufleute für einen reibungslosen Ablauf z.B. in Fitnessstudios, Sportvereinen sowie Gesundheitszentren. Außerdem entwickeln sie Konzepte für Sport- und andere Dienstleistungsangebote und beraten Kunden zu verschiedenen gesundheitlichen Themen wie Ernährung.

Wichtig!

Als Zugangsvoraussetzung werden vom Ausbildungsbetrieb oder der Berufsfachschule häufig das Führungszeugnis, ein ärztliches Attest sowie eine Erste-Hilfe-Ausbildung verlangt. Als Pferdewirt/in wird Erfahrung im Reiten und im Umgang mit Pferden erwartet.

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Stand: 25.07.2018