Berufe, bei denen Reparieren dazugehört

So gut wie neu

Bei qualitativ hochwertigen Gegenständen lohnt sich eine Reparatur fast immer. Deshalb kümmern sich viele Berufe auch um das Reparieren oder Warten von diesen. Häuser, Kleidung, Zweiräder - es gibt für alles Spezialistinnen und Spezialisten.

Ein junger Mann repariert ein Fahrrad.
Gerade bei wertvollen Dingen, wie zum Beispiel Profi-Fahrrädern, lohnt sich eine Reparatur. Der Kunde ist dabei auf das Können der Spezialisten angewiesen.

Reparieren statt Neukaufen!

Ein kaputtes Fahrrad muss nicht direkt entsorgt werden. Fahrradmonteure bzw. -monteurinnen machen es im Nu wieder flott. Sie tauschen platte Reifen, kaputte Bremsen oder Fahrradketten aus und sorgen für Verkehrssicherheit. Auch Zweiradmechatroniker/innen der Fachrichtung Fahrradtechnik kennen sich mit Drahteseln aus und können Räder mit oder ohne Elektroantrieb reparieren und warten.

Wenn die Hose zwickt

Verschiedene Stoffe
Nicht mehr passende oder unmoderne Kleidungsstücke müssen nicht weggeworfen werden - mit Kreativität und Geschick bekommen sie ein "zweites Leben".

Ein Kleidungsstück passt nicht mehr oder ist zu lang? Der Lieblingsrock hat einen Riss? Änderungsschneider/innen können da weiterhelfen. Sie kürzen, flicken oder modernisieren liebgewonnene Stücke. Maßschuhmacher/innen sorgen für das passende Schuhwerk. Zum Beispiel reparieren sie bei deinen Lieblingsschuhen kaputte Absätze oder besohlen sie neu.

Renovieren - neuer Glanz für alte Hütten!

Viele Dinge rund ums Haus erfordern regelmäßig Reparaturen. Man spricht dann von Renovieren oder Sanieren. Hier kommen klassische Handwerksberufe ins Spiel. Bodenleger/innen tauschen beschädigte Bodendielen aus. Scheiben oder neue Fenster nach Maß fertigen Glaser/innen. Für einen neuen Anstrich der Fassade und der Innenwände sind Maler/innen und Lackierer/innen zuständig, während Zimmerer und Zimmerinnen sich um beschädigte Dachstühle kümmern.

Ausbildung mit Behinderung

Grundsätzlich stehen Jugendlichen mit Behinderung alle anerkannten Ausbildungsberufe offen. Für sie gibt es aber auch Ausbildungsberufe, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. In diesen Fällen erfolgt die Ausbildung nach besonderen Regelungen, z.B. als Zweiradmechanikerwerker/in (§66 BBiG/§42m HwO) oder als Näher/in (§66 BBiG/§42m HwO).

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Stand: 29.07.2015