20.04.2018 10:42 Alter: 66 days
Kategorie: Schüler, Lehrer, Eltern

Berufsbildungsbericht 2018

Jugendliche haben bessere Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, da das Ausbildungsangebot 2017 stärker angestiegen ist als die Nachfrage. Das geht aus dem Berufsbildungsbericht 2018 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervor.


Titel Berufsbildungsbericht 2018

Bildquelle: www.bmbf.de

Zwar ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge gestiegen (auf 523.300 zum 30.9.2017). Allerdings hat sich die Zahl der Ausbildungsplätze, die Betriebe, Praxen und Verwaltungen nicht besetzen konnten, seit 2009 fast verdreifacht. So blieben 48.900 Plätze in 2017 unbesetzt - überdurchschnittlich viele in den Berufen Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk, Klempner/-in, Fleischer/-in. Dagegen erhielten viele Jugendliche häufiger eine Absage, die Gestalter/-in für visuelles Marketing, Mediengestalter/-in Bild und Ton oder Tierpfleger/in werden wollten. Dem Berufsbildungsbericht nach sollen zukünftig junge Menschen mit Migrationshintergrund noch stärker in die Berufsbildung integriert werden. Immerhin begannen knapp 10.000 Geflüchtete bis zum Beginn des Berufsschuljahres eine Berufsausbildung.

 

Mehr Infos:

Berufsbildungsbericht im Kabinett

Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018
vom Bundesinstitut für Berufsbildung

 

 


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