Weiterbildung nach schulischer Ausbildung: Sozialwirt/in

Mit jedem Schritt neue Möglichkeiten

Melanie ist Erzieherin. Nach ihrer erfolgreichen Ausbildung wollte sie aber mehr. Deshalb hat sie eine Weiterbildung zur staatlich anerkannten Sozialwirtin am Kolping-Bildungszentrum Heilbronn absolviert. Jetzt kann sie Leitungsaufgaben übernehmen und sogar studieren.

Eine Tafel auf der mit Kreide Karriereleiter steht.
Mit Fleiß und Durchaltevermögen kann jeder die Karriereleiter hochsteigen.
Poträt von Melanie.
privat
Erst Erzieherin, dann Sozialwirtin und schon bald Grundschullehrerin – Melanie hat eine Menge erreicht.

planet-beruf.de: Warum hast du nach der Ausbildung als Erzieherin nochmal die Schule besucht?

Melanie: Nach dem Realschulabschluss war mein Wunschberuf Erzieherin. Die Ausbildung war super und die Arbeit als Erzieherin hat mir gut gefallen. Aber um auch Leitungsaufgaben übernehmen zu können, braucht man betriebswirtschaftliches Wissen und Kompetenz in Personalführung. Das habe ich mir zugetraut. Deshalb habe ich nach Weiterbildungen gesucht.

planet-beruf.de: Du hast dich für die Weiterbildung zur Sozialwirtin entschieden. Was lernt man da?

Melanie: Ich hatte drei Jahre lang berufsbegleitend an Freitagen und Samstagen Unterricht in Buchhaltung,Personalführung, Budgetplanung, Elterngespräche und noch einiges mehr.

planet-beruf.de: Hört sich intensiv an. Wie war das mit der Arbeit vereinbar und wie hast du das finanziert?

Melanie: Natürlich habe ich überlegt, ob ich die Zeit und Freizeit investiere. Und auch Kosten kamen einige auf mich zu. Je nach Arbeitgeber wird man aber unterstützt. Bei mir war z.B. der Einsatzplan so angepasst, dass ich ab Freitagmittag für die Schule frei hatte.

planet-beruf.de: Du bist ausgebildete Erzieherin und Sozialwirtin, jetzt studierst du sogar Grundschullehramt. Wie kommt‘s?

Melanie: Das hatte ich nicht von Anfang an so geplant. Aber mit jedem Schritt haben sich für mich neue Möglichkeiten aufgetan. Ich hatte in der Weiterbildung gute Noten und bin sehr zielstrebig. Jetzt habe ich die Hochschulreife und kann studieren. Mein Rat an alle: Zunächst schauen, welche Ausbildung dir wirklich zusagt, wo du dich wohl fühlst – und das in Praktika testen. Dann in die Ausbildung starten und von da aus überlegen, was noch möglich ist. Nämlich jede Menge!

Eine Frau telefoniert mit Ihrem Blick auf den Bildschirm gerichtet.
Ausbildung undBerufseinstieg geschafft? Nächstes Ziel: Weiterbildung

Weiterbildungen finden

Weiterbildungsmöglichkeiten für die einzelnen Berufe findest du auf www.berufenet.arbeitsagentur.de
» Beruf eingeben » Perspektiven » Aufstiegsweiterbildung.

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung kannst du – auch ohne Hochschulreife – ein Studium beginnen. Die genauen Voraussetzungen erfährst du an der jeweiligen Hochschule.

Weiterkommen im sozialen Bereich

Infos über Weiterbildungsmöglichkeiten findest du in BERUFENET:

www.berufenet.arbeitsagentur.de
» Beruf eingeben » Perspektiven » Weiterbildung » Aufstiegsweiterbildung.

Weiter zum Studium?

Auch ohne Hochschulreife kannst du fachbezogen studieren. Hierfür ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung kombiniert mit einigen Jahren Berufserfahrung Voraussetzung. Gerade die sozialen Berufe bieten dir eine große Studienauswahl. Die genauen Bedingungen erfährst du direkt bei der jeweiligen Hochschule.

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Stand: 13.03.2019
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