Weiterbildung im sozialen Bereich

Sozial von Anfang an

Den sozialen Bereich fand Alex schon immer interessant. Deshalb wusste er früh, was er einmal beruflich machen wollte. Wie er zum Beruf Altenpfleger kam und sich zum Pflegedienstleiter weitergebildet hat, verrät er planet-beruf.de.

Ein junger Mann hilft einem älteren Mann beim Aufstehen.
Als Altenpfleger/in kümmerst du dich um pflegebedürftige Menschen.

Prägende Erlebnisse

Auf der Suche nach dem passenden sozialen Beruf hatte Alex zunächst seinen Zivildienst in einer Werkstatt für behinderte Menschen absolviert. Zu dieser Zeit wurde sein Großvater pflegebedürftig und er übernahm einen Teil der Pflege. Dabei hat Alex erfahren, wie gerne er anderen hilft, und beschlossen, sich auch beruflich um pflegebedürftige Menschen zu kümmern. Damals ist ihm klar geworden, dass es in Zukunft immer mehr ältere Menschen geben wird und deshalb ausgebildete Pflegekräfte gesucht werden. Und die Entwicklung zeigt, dass er mit dieser Einschätzung richtig lag. "Viele haben Vorurteile und Berührungsängste gegenüber der Altenpflege. Dabei ist das ein Beruf mit Zukunft!", ist Alex überzeugt.

Porträt von Alex.
Alex hat sich zum Pflegedienstleiter weitergebildet.

Ausbildung als Sprungbrett

Nach seinem Ausbildungsabschluss im Alten- und Pflegeheim Haus Habichtswald wollte Alex beruflich weiter vorankommen: "Gerade in der Altenpflege heißt es nicht nur: Ausbildung gemacht, Fachkraft und das war's. Es gibt eine Menge Weiterbildungsmöglichkeiten", führt Alex aus. Er entschied sich für eine einjährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Pflegedienstleiter. Seit dem Ende der Weiterbildung ist Alex als stellvertretender Pflegedienstleiter tätig. Dabei hat sich sein Arbeitsbereich verschoben: Etwa siebzig Prozent seiner Arbeitszeit sitzt er vor dem Computer und erledigt unter anderem Verwaltungsaufgaben oder erstellt den Dienstplan. Seine Kenntnisse muss er auch in diesem Bereich ständig erweitern, z.B. weil es ein neues Gesetz gibt oder eine neue Software installiert wird.

Weiterbilden im sozialen Bereich

Der soziale Bereich bietet Jungs gute Aufstiegsmöglichkeiten. Durch Weiterbildungen kannst du dir neue Aufgabenbereiche erschließen, beruflich aufsteigen und mehr verdienen. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung kannst du - auch ohne Hochschulreife - studieren. Informiere dich über die genauen Voraussetzungen an der jeweiligen Hochschule. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt, kannst du nachlesen auf www.berufenet.arbeitsagentur.de > Beruf eingeben > Tätigkeit > Weiterbildung.

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Stand: 29.01.2014
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