Bericht: So kann es nach der Ausbildung weiter gehen

Aufstieg durch Weiterbildung

Die Berufsausbildung ist der erste Schritt ins Arbeitsleben. Aber berufliche Kenntnisse sollten laufend ausgebaut und aktualisiert werden - über das gesamte Berufsleben hinweg. Der Lohn dafür: ein sicherer Arbeitsplatz und Aufstiegsperspektiven.

Ein junger Mann prüft die Qualität der gebrannten Werkstücke.
Die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Glas- und Keramikindustrie sind vielfältig. Hier bieten sich nach der Ausbildung beste Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln.

Im Bereich der beruflichen Qualifizierung unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Formen:

Eine junge Frau wird an einer Maschine eingewiesen.
Anpassungsweiterbildungen helfen, die vorhandenen Kenntnisse zu aktualisieren, um den Beruf nach den neusten Maßstäben ausüben zu können.
  • Anpassungsweiterbildungen helfen das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen.

    In Kursen und Seminaren lernst du zum Beispiel als Glasapparatebauer/in neue Verfahren zur Glasverarbeitung oder Schweißtechniken kennen. Prüftechnologen und -technologinnen Keramik können ihr Wissen zum Thema Qualitätsprüfung erweitern. Auch der Trend, 3-D-Druck einzusetzen, entwickelt sich in der Glas- und Keramikindustrie zu einem wichtigen Weiterbildungsthema.
    Umfang und Kosten für solche Qualifizierungen unterscheiden sich je nach Inhalt stark.
    Oftmals dauern sie nur wenige Tage.
Ein jüngerer Mann weist Kollegen ein.
Ein Ziel einer Aufstiegsweiterbildung ist es, anschließend im Beruf einen größeren Verantwortungsbereich zu übernehmen.
  • Aufstiegsweiterbildungen führen zu einem anerkannten höheren Abschluss.

    Du eignest dir weiterführendes Fachwissen und in der Regel auch kaufmännische Kenntnisse an. Die Dauer der Kurse kann unterschiedlich sein. Sie können beispielsweise in Voll- oder Teilzeit absolviert werden. Meistens sind Aufstiegsweiterbildungen aber mit einem größeren zeitlichen Aufwand verbunden. Die Kosten können sich je nach Region oder Bildungsträger unterscheiden.

    Typische Abschlüsse im Bereich der Glas- und Keramikbranche sind "Techniker/in" und "Industriemeister/in". Flachglastechnologinnen und -technologen etwa können die Prüfung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Glas ablegen oder eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Glastechnik mit dem Schwerpunkt Glasgestaltung absolvieren.


Daneben kann eine berufliche Weiterentwicklung auch durch praktische Einarbeitung in einen bestimmten Tätigkeitsbereich erfolgen. Nicht immer ist hierzu der Besuch von Weiterbildungslehrgängen erforderlich. Zunehmend werden auch Online-Seminare angeboten.

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Stand: 10.07.2019