Geld & Mehr

Das kostet die Ausbildung meines Kindes

Geöffnete Geldbörse mit Münzen und Kassenbon
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Welche Kosten kommen während der Ausbildung Ihres Kindes auf Sie zu? Informieren Sie sich schon vor seinem Berufsstart - so erleben Sie keine bösen Überraschungen.

Schulische Ausbildung: kein Gehalt, dafür Gebühren

Während einer dualen Ausbildung erhalten Jugendliche monatlich eine Ausbildungsvergütung, bei einer schulischen Ausbildung wird in der Regel kein Gehalt gezahlt. Meist ist die schulische Ausbildung auch mit zusätzlichen Kosten verbunden: Schulgebühren, Arbeitsmaterialien, Fachbücher. Die Höhe der Kosten hängt unter anderem von Ausbildungsdauer, Bundesland und dem Träger der Schule ab. Private Schulen erheben z.B. oft höhere Gebühren als staatliche.

Essen, wohnen, telefonieren - Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten sind für Ihr Kind natürlich niedriger, wenn es noch in Ihrem Haushalt lebt. Bei einer bezahlten dualen Ausbildung kann es einen Teil seiner Ausgaben selbst übernehmen. Muss Ihr Kind jedoch für die Ausbildung pendeln oder umziehen, entstehen zusätzlich Fahrtkosten bzw. Kosten für  Wohnungsmiete und Verpflegung. Günstiger als eine eigene Wohnung sind meist die Zimmer in schuleigenen Wohnheimen.

Streitfrage Taschengeld

Sollen Eltern ihren Kindern in der Ausbildung noch Taschengeld zahlen? Die Meinungen gehen auseinander. Steht Ihrem Kind durch die Ausbildungsvergütung bereits eigenes Geld zur Verfügung, ist es nicht mehr auf Taschengeld angewiesen. Erhält es jedoch kein Gehalt, sollten Sie über das Thema Taschengeld sprechen.

Unterhaltszahlungen bis zum Ende der Ausbildung

Laut Gesetz hat jedes Kind Anspruch auf Unterhalt, bis es seine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Wenn Ihr Kind noch in Ihrem Haushalt lebt, können Sie den Unterhalt durch Unterkunft, Verpflegung, Kleidung usw. leisten. Hat Ihr Kind eine eigene Wohnung, zahlen Sie ihm einen monatlichen Beitrag zu seinen Lebenshaltungskosten. Nähere Informationen zum Thema Unterhalt finden Sie beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Stand: 23.02.2017