Vorteile einer Berufsausbildung

Eine gute Basis für die berufliche Zukunft

Geld verdienen, praktisch arbeiten, mitten im Berufsalltag stehen, einen Job machen, der zufriedenstellt - dies sind einige Argumente für eine duale Ausbildung. Hinzu kommt: Danach stehen Ihrem Kind viele Wege offen. Weitere Vorteile lesen Sie hier.

Ein Mitarbeiter einer Unternehmung im Gespräch mit jungen Auszubildenden in einem Besprechungszimmer.
Nicht nur in der Berufsschule, auch im Betrieb können sich Auszubildende über Aufgaben, Projekte und Lerninhalte austauschen.

Finanziell zunehmend unabhängig

Ein Festival besuchen, einen Städtetrip planen, ins Kino  gehen - mit Beginn der Berufsausbildung bekommt Ihr Sohn, Ihre Tochter eine Ausbildungsvergütung gezahlt, die im Lauf der Ausbildungszeit steigt. So kann sich Ihr Kind den einen oder anderen Wunsch erfüllen. Es wird Stück für Stück finanziell auf eigenen Beinen stehen und sich sicher gut überlegen, wozu es sein "hart erarbeitetes" Geld ausgibt.

Drei Gelscheine und drei Geldmünzen
Während der Ausbildung lernt Ihr Kind, mit selbstverdientem Geld umzugehen.

Persönliche Reife wächst

Der Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten trägt zur persönlichen Weiterentwicklung bei. Ihr Kind wird Unsicherheiten zunehmend ablegen. In der Kampagne "Ausbildung macht Eltern stolz" berichten Mütter und Väter, wie Ihr Kind während der Ausbildung verantwortungsbewusster und disziplinierter geworden ist. Qualifizierte Ausbilder/innen werden Ihrem Kind Anerkennung und Wertschätzung für seine Arbeitsleistung entgegenbringen.

Theorie und Praxis optimal kombiniert

Ihr Kind möchte nicht länger zur Schule gehen, sondern lieber praktisch arbeiten? Den Unterricht während der Berufsausbildung kann es sich nicht ersparen. Der Besuch der Berufsschule ist verpflichtend. Der Vorteil einer dualen Ausbildung liegt aber gerade in der Kombination von praktischer Ausbildung im Betrieb und fachbegleitendem Lernen in der Berufsschule, z.B. an ein bis zwei Tagen in der Woche oder im Block. Diese Lerninhalte kann Ihre Tochter, Ihr Sohn im Ausbildungsbetrieb mit Unterstützung des/der Vorgesetzten fachlich vertiefen und direkt praktisch anwenden. Das wird die Lernmotivation Ihres Kindes steigern.

Eine junge Frau bearbeitet das Gitter einer Betonstahlmatte unter Anleitung eines Fachmanns in einer Werkstatt.
Nach Abschluss einer Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie kann sich Ihr Kind gut weiterbilden.

Für jedes Talent der passende Beruf 

Ihr Kind kann unter circa 330 staatlich anerkannten Ausbildungsberufen wählen. Berufsberater/innen unterstützen Ihren Sohn, Ihre Tochter bei der Berufsfindung. Ziel ist es, eine Ausbildung zu finden, die Ihrem Kind gefällt, es ausfüllt und seinen Stärken entspricht. Eine duale Ausbildung ist in ganz unterschiedlichen Bereichen möglich: Industrie, Handel, Handwerk, Gesundheit, Büro und Verwaltung - Da ist auch für das Talent Ihres Kindes der passende Beruf dabei.

Ein eigenes Bild machen

Hat Ihr Kind sich für einen Ausbildungsberuf entschieden, erlebt es den Berufsalltag live, in all seinen Facetten. Damit kann Ihre Tochter / Ihr Sohn bestens beurteilen, ob dies der richtige Beruf ist oder eher nicht. Und vor allem, ob es das ist, was sie/er viele Jahre lang machen möchte. Fragen wie "Was will ich im Leben?", "Will ich Karriere machen?", "Will ich eine Familie gründen?" kann Ihr Kind aus der Praxis heraus leichter beantworten.

Zusatzqualifikationen erwerben

Fachkräfte sind gefragt. Doch gerade mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung, Stichwort Arbeitswelt 4.0, ist es wichtig, dass Ihr Kind bereit ist, stetig weiter zu lernen. Dadurch eröffnen sich viele Möglichkeiten, um im Beruf voranzukommen. Über sogenannte Zusatzqualifikationen kann sich Ihr Kind bereits als Azubi Spezialwissen aneignen, z.B. Fremdsprachen oder vertiefte Computerkenntnisse. Oder es wird von seinen Erfahrungen bei einem Auslandsaufenthalt im Rahmen der Ausbildung profitieren.

Durch Weiterbildung aufsteigen

Während einer dualen Berufsausbildung ist es je nach Bundesland möglich, einen höheren Schulabschluss, z.B. den mittleren Bildungsabschluss oder das Fachabitur, zu erwerben. Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, auf der Karriereleiter ein Stück nach oben zu klettern, sogar eine Führungsposition zu erreichen (berufsspezifische Informationen dazu im BERUFENET, Stichwort "Perspektiven"). Schließt Ihr Kind diese Weiterbildung z.B. als Meister/in, Techniker/in oder Fachwirt/in erfolgreich ab, erwirbt es die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. Genauere Informationen zur Zulassung zu einem Studium erhalten Sie bei den einzelnen Hochschulen.

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Stand: 07.03.2018