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Veröffentlicht am
20.01.2010
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Job inside: Bankkaufmann/-frau

Doppelt hält besser: Praktikum & Fachoberschule

Porträtbild Elena
Privat
Immer gut gestylt. Als Bankkauffrau muss Elena auf ihr Äußeres achten.

Auf einer Ausbildungsmesse hat Elena ihren Wunschberuf gefunden: Bankkauffrau. Zwar reichte ihr Mittlerer Bildungsabschluss nicht aus. Doch die 20-Jährige war fest entschlossen. Für bessere Bewerbungschancen ging sie auf die Fachoberschule (FOS).

Es ist 8:30 Uhr. Die Sparkasse in Balingen öffnet ihre Türen. Elena begrüßt freundlich die ersten Kunden: "Gute Laune ist wichtig. In diesem Beruf sollte man auch viel Motivation und Engagement mitbringen", erklärt Elena.

Aber das ist für sie kein Problem, denn sie hat Spaß an ihrer Tätigkeit:

"Natürlich muss man auch Freude am Arbeiten mit Geld, an Mathematik und Rechnungswesen haben", ergänzt die Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr. Elena trägt eine Stoffhose und eine Bluse, denn es gibt eine strikte Kleiderordnung. Jeans und T-Shirts sind nicht erlaubt.

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Eine Bankkauffrau bei ihrer Arbeit am PC und Telefon.
Viel Arbeit wird in der Bank am Computer und am Telefon erledigt.

Jeden Tag etwas Neues

Elena ist schon seit 8 Uhr in der Bank. Sie öffnet den Schalter und kümmert sich um Postein- und -ausgang. "Das sind Routinetätigkeiten. Ansonsten gibt es jeden Tag etwas Neues", sagt die Auszubildende. "Das gefällt mir besonders gut. Wir Azubis wechseln alle zwei bis drei Monate die Abteilung. So lernen wir jeden Bereich einer Bank kennen."

Ihr Arbeitstag endet zu unterschiedlichen Zeiten. Zwei Tage die Woche bleibt sie sogar bis 18 Uhr. Dafür hat sie von 12 Uhr bis 14 Uhr Mittagspause.

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Von 2,7 auf 1,8

Elena erinnert sich an die erste Zeit an der FOS: "Das Wissen der Realschule war die Grundlage und wenn man Lücken hatte, war es schwierig. Man musste schon die Zähne zusammenbeißen und sich sagen: 'Den Abschluss brauche ich, damit ich später in meinem Wunschberuf arbeiten kann'."

Sie ist sich sicher: "Mit meinem Realschulzeugnis hätte ich die Stelle nicht bekommen, der Schnitt war zu schlecht. Viele meiner ehemaligen Klassenkameraden haben wegen des Abschlusses ihre Wunschausbildung nicht bekommen."

Drei Bankkauffrauen im Teamgespräch.
Bankkauffrauen arbeiten auch am Schalter.

Elena arbeitete hart und verbesserte ihren Notendurchschnitt von 2,7 an der Realschule auf 1,8 an der FOS.

Im Praktikum "reinschnuppern"

Die Auszubildende wollte nichts riskieren und bewarb sich bei ihrem Ausbildungsbetrieb zuerst für einen Praktikumsplatz:

"Damit ich erst einmal reinschnuppern konnte", sagt sie. "Ich war positiv überrascht, dass die Arbeit so abwechslungsreich ist."

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Tipps:

Mit einem höheren Schulabschluss wie der Fachhochschulreife kannst du bestimmte Fächer an Fachhochschulen (FH) studieren. Ein Studium an der FH darf auch aufnehmen, wer eine Ausbildung mit einem bestimmten Notendurchschnitt bestanden und Berufserfahrung gesammelt oder wer eine Meister- oder Technikerprüfung absolviert hat. Die genauen Anforderungen (z.B. Jahre der Berufserfahrung oder zusätzliche Eingangsprüfungen) sind in den Bundesländern verschieden. Sprich am besten mit deiner Berufsberatung darüber!

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