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Veröffentlicht am
28.09.2011
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Sport bei Berufswahl und Bewerbung

Sport macht stark

Jugendliche, die sportlich aktiv sind, halten sich nicht nur körperlich fit. Zugleich trainieren sie dabei ihre sozialen Fähigkeiten und knüpfen wichtige Kontakte. Damit sammeln sie Pluspunkte fürs spätere Berufsleben.

Sozial kompetent

Jugendliche spielen Volleyball in einer Turnhalle.
Beim Sport trainieren Jugendliche auch ihre sozialen Fähigkeiten.

Grit Sonntag, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend (dsj), erklärt: "Der Sport trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Verschiedene Kompetenzen werden beim Sport und durch das Bewegen in Vereinsstrukturen erlernt." So üben Jugendliche durch sportliche Aktivitäten beispielsweise Durchhaltevermögen, denn es gehört oft eine Portion Ausdauer dazu, um auf ein Ziel hinzuarbeiten. In Mannschaftssportarten trainieren Jugendliche z.B. ihre Teamfähigkeit. "Auch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit können im Sport gefördert werden, schließlich ist es für Trainingspartner/innen wichtig, dass niemand zu spät zum Training erscheint, dass man sich auf einander verlassen kann und ohne viel Worte versteht", erläutert Grit Sonntag.

Auch im Hinblick auf die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund kann Sport einen entscheidenden Beitrag leisten. "Beim Sport spielen Herkunft, Sprache oder Glaube keine Rolle. Es geht vor allem darum, gemeinsam das sportliche Ziel zu erreichen", betont Grit Sonntag.

Sportlich engagiert

Im Sportbereich bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zu freiwilligem Engagement: "Jugendliche können z.B. als Übungsleiter, Trainer oder Jugendsprecher tätig werden. Dabei erlernen sie wichtige Kompetenzen, beispielsweise sich zu organisieren, mit anderen umzugehen, sich selbstbewusst zu präsentieren, hilfsbereit zu sein und vieles, vieles mehr", so Grit Sonntag.

Auch bei der Deutschen Sportjugend können Jugendliche aktiv werden. Eine Möglichkeit ist das sogenannte Juniorteam, bei dem sich Jugendliche auch für kurze Zeit projektorientiert engagieren können. "Ohne in einem gewählten Amt zu sein, kann man sich in Projekten ausprobieren und an Seminaren teilnehmen. Die Idee Juniorteam gibt es auf Bundes-, Landes, Kreis- und Vereinsebene", erzählt Grit Sonntag, "Es ist ein Modell, auf das wir besonders stolz sind."

Fit in die Bewerbungsphase

Porträt von Grit Sonntag
Deutsche Sportjugend
Grit Sonntag, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend

"Der sportliche Einsatz bringt auch Vorteile für die Bewerbungsphase", erklärt Grit Sonntag, "Die sozialen Fähigkeiten, die man dabei trainiert, werden von Arbeitgebern geschätzt. Daneben beweisen Jugendliche durch solche Hobbys, dass sie ausgeprägte Interessen besitzen. Natürlich ist auch das freiwillige Engagement ein Pluspunkt bei Bewerbungen, da Jugendliche damit unter anderem Einsatz- und Leistungsbereitschaft beweisen."

Nicht zuletzt können über die Zugehörigkeit zu einem Verein auch wichtige Kontakte zu möglichen Arbeitgebern geknüpft werden.

Zum Sport finden

Eltern und Erziehungsberechtigte können die Sportbegeisterung ihrer Kinder fördern, sollten aber keinen Druck aufbauen. "Wichtig ist vor allem, dass Kinder sich selbst die Sportart aussuchen, die sie gerne machen", empfiehlt Grit Sonntag, "Dabei hilft ausprobieren. Hierbei lernen Kinder außerdem, sich selbst und ihre Leistungen einzuschätzen."

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Stand: 08.06.2011
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